Qigong, Geomantie & Natur

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Komm nach draußen …
ist einerseits die Aufforderung raus in die Natur zu kommen. Aber das ist noch längst nicht alles! Komm aus Dir heraus! Zeige Dich! Trau Dich! Versteck Dich nicht und stehe zu den Begabungen und den Wünschen in Deinem Inneren. Werde groß, nimm Dir Raum.
KOMM NACH DRAUSSEN!

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Machen wir uns doch mal schmutzig

Praktisch alle Tiere in der Natur essen vom Boden und nehmen Erde, Schlamm oder Lehm auf. Auch unsere Ahnen haben viel „Dreck“ gegessen. Ein Grund dafür ist der, dass sie in harten Zeiten oft leicht giftige Pflanzen als Ernährung verwenden mussten. Ton kann Toxine binden und ermöglicht, dass sie durch den Dickdarm und die Nieren ausgeschieden werden. Der Ton bildet eine Art Netz, in dem sich die Toxine ansammeln.

Außerdem ermöglichte das Essen von Schmutz unseren Vorfahren einen Zugang zu vorteilhaften bodenbasierten Mikroorganismen. Ein durchschnittlicher Mensch besteht aus etwa 39 Billionen Bakterien und anderen Mikroben und 30 Billionen menschlichen Zellen. Die Anzahl der Bakterien variiert stark unter den einzelnen Individuen und kann bis 50 Billionen betragen. Von Geburt an sind diese Mikroorganismen so persönlich wie ein Fingerabdruck. Sie sind lebensnotwendig für uns und existieren auf unserer Haut und auf der Schleimhaut. Trotz ihrer enormen Anzahl hat man geschätzt, dass unsere körpereigenen Mikroben nur etwa 1,5 Kilogramm Gewicht haben. Sie kämpfen gegen krankheitsverursachende Bakterien und regulieren viele Körperfunktionen. Die Ungleichgewichte in der ursprünglichen Flora werden z.B. mit Fettleibigkeit, dem Risiko von Diabetes und Krebs in Zusammenhang gebracht.

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Übermäßige Hygiene zerstört Gesundheit

Dank unserer modernen Hygiene haben wir jetzt weniger Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Aber das ist ein zweischneidiges Schwert und zu viel von einer guten Sache kann Probleme verursachen. Es heißt, dass unser ständiges Reinigen, Desinfizieren und Sterilisieren mehr schadet als nützt.

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Studien haben gezeigt, dass unsere Abneigung gegen Schmutz und der weit verbreiteten Einsatz von Desinfektionsmitteln die Bildung von gesunden Darmbakterien verhindert. Es gibt sogar wissenschaftliche Beweise, dass Reinigung-Sprays bei einer Anwendung von 4 mal pro Woche oder auch Luft-Erfrischer-Sprays Asthma verursachen und verstärken können. Das ist ziemlich bedenklich, oder?

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zum vollständigen Artikel (leider nur auf Englisch)

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Kann der Aufenthalt im Wald den Krebs besiegen?

Kann der Aufenthalt im Wald den Krebs besiegen?

Das fragt sich

Thomas Kerscher, Herausgeber von waldliebhaber.de

Mit grossem Interesse habe ich kürzlich von den Ergebnissen einer Studie gelesen, bei der die Auswirkungen von Waldaufenthalten auf den Menschen untersucht worden sind. Die Forscher kamen zum Ergebnis, dass sich durch den Aufenthalt der Versuchspersonen deren körpereigene Krebsabwehr spürbar erhöht habe. Als begeisterter Waldwanderer, aber auch beruflich oft gestresster Unternehmer, wurde ich darin weiter bestärkt, so oft wie möglich in den Wald zu gehen.

Denn: Nach einer Studie der ´International Society of Nature and Forest Medicine´ wirkten sich Waldspaziergänge bzw. -aufenthalte äußerst positiv auf die Abwehrkräfte des Menschen aus. So werde nicht nur dem Geist und der Seele geschmeichelt. Die Forscher kamen wie eingangs geschrieben zum Ergebnis, dass sich durch den Aufenthalt der Versuchspersonen deren körpereigene Krebsabwehr spürbar erhöht habe.

Hier geht es weiter zum vollständigen Artikel

3mai

Sich mit der Erde verbinden

Fast alle mögen es, auf dem Boden zu liegen. Den Boden unter sich bewusst zu fühlen oder das „Erden“ ist dabei auch ein wirksames Mittel, um Körper, Geist und Nervensystem gesund zu erhalten. Das sollte ein Teil von jedem Shinrin-Yoku-Ausflug (Waldbaden) sein.

Die Forschung hat bewiesen, dass der Kontakt mit der Erde eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen für uns hat.  Die reichen von der Entzündungshemmung bis hin zur Förderung der kognitiver Funktionen. Die Schwerkraft hält unsere Körper auf der Erde und durchströmt uns mit ihrer negativen magnetischen elektrischen Frequenz von etwa 7,8 Hz. Das ist unser natürlicher optimaler Zustand.

Unsere Vorfahren hatten ununterbrochenen Kontakt mit der Erde. Aber in der modernen Welt von heute sind wir von der Erdoberfläche durch künstliche Bodenbelege und den Gummi-Solen unserer Schuhe fast immer getrennt. Darüber hinaus leben wir heute in einem Meer von elektromagnetischen und Informations-Funkwellen. Diese kommen von unseren Handys, Wifi, Fernsehern, Elektrogeräten und so weiter. So eine  „elektromagnetische Verschmutzung“ ist mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen wie Tinnitus, Schlaflosigkeit, Stress, Angst, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, beschleunigter Herzfrequenz und vorzeitiger Alterung verbunden.

Eine Erdung absorbiert freie Radikale und setzt unser Nervensystem auf seine natürliche Frequenz zurück.

Wir Menschen sollten uns aus vielen Gründen „Erden“ – bei Arthritis, Jetlag, Gewichtsverlust, Heilung nach Krankheit und Verletzungen, um die mentale Stimmung zu verbessern, um Energie zu tanken und um uns zu fokussieren.

Man kann das zu jeder Tageszeit machen. Aber am Ende des Tages ist am Besten, damit man die elektromagnetische Verschmutzung aus dem Körper  lösen kann.

Gib dir pro Übung 30 Minuten oder mehr. Mache verschiedene  Experimente bei denen du feststellen kannst, was am besten für dich funktioniert. Wähle dazu Orte in deiner Stadt, im Hinterhof, im Garten, am Strand, im Wald oder irgendwo, wo es einen natürlichen Boden gibt. Dieses Erden wird dein Nervensystem beruhigen, deinen Körper stärken und deine Beziehung zur Natur vertiefen.

Hier sind 12 Wege, um dich mit der Erde zu verbinden, bei denen du die Schuhe ausziehen solltest. Bitte bedenke, das ist kein ärztlicher Rat und einige körperliche Aktivitäten werden nicht für dich passen. Dies ist eine Auswahl von persönlichen Praktiken, die die Autorin Kelsea Anderson aus Santa Barbara in California anwendet. Sie ist eine „hochsensible Person“, die den sensorischen Stress aus ihrem Körper lassen muss.

Erden – Suche einen festen Stand auf der Erde. Spüre die Energie in  Beinen, Knöcheln und Füßen. Vergleiche sie mit dem Gefühl der Erde. Beachte den Unterschied. Steh bis du dich ruhig, stabil und auf dem Boden geerdet fühlst. Du kannst deine Füße auch  „verwurzelt“ im Boden visualisieren.

Bewusstes Atmen – Lege dich direkt auf die Erde oder auf eine dünne Decke und verbringe ein paar Minuten in Ruhe. Dann streckst du ganzen Körper  und fühlst in dich hinein. Du spürst wo Spannungen und Schmerzen sind. Bringe dann deine  Aufmerksamkeit an diese Stellen und atme tief in sie.  „Besuche“ einen dieser Punkte nach der anderen und gebe die Schmerzen an die Erde ab. Beim Atmen fühlst du die Schwerkraft auf deinem Körper. Atme so, als ob du mit der Erde atmen würdest. Strenge dich nicht an, um irgendwie zu atmen. Atme einfach.

Beachten – Finde einen schönen Ort, mache es dir bequem und achte auf die Umgebung. Benutze dazu alle fünf Sinne. Beachte die ganze Natur und ihre Bewohner. Beachte den Himmel, die Erde, die Jahreszeit und die Nuancen des Lichts, die Schwingungen der Natur. Lasse deine Gedanken von den Sinneseindrücken tragen und verweile wo du magst. Wie sehen die Pflanzen und Bäume aus? Erweckt etwas deine Aufmerksamkeit?

Bewege dich – Schüttele zuerst eine zeitlang Beine und Füße, dann schüttele die Arme und den ganzen Körper. Bewege dich wie eine Lumpenpuppe. Dann schwinge deinen Körper hin und her. Las die Bewegung intuitiv werden. Körper und Schwerkraft übernehmen nach und nach die Richtung der Bewegungen. Zum Anfang wird sich das vielleicht ungeschickt und schwer anfühlen. Aber je länger man schwingt, desto mehr Leichtigkeit entsteht. Bleib in deiner gefundenen Bewegung, bis es mühelos wird. So eine Bewegung verschiebt Emotionen und gibt uns Energie.

Hinhocken – Hocke dich für 5  Minuten hin. Atmen in diese Stellung hinein und spüre die Energie der Wirbelsäule, die sich mit der Erde verbindet. Spüren die Spannung in den Hüften und werde so weich und entspannt wie möglich. Sei still und bemerke, was in der Natur um dich herum geschieht Wenn diese Haltung zu unangenehm wird, dann setze dich einfach hin, bis du eine meditative Ruhe fühlst.

Berg-Haltung mit Atmen – Zieh die Schuhe aus, stelle dich hin und lasse die Arme hängen. Atme durch die Nase ein und  hebe langsam die Arme bis sich die Hände über dem Kopf treffen. Halte diese Pose für vier Atemzüge. Ziehe dich länger nach oben und fühle deine Größe auf der Rückseite und Vorderseite deines Körpers. Hebe dich auf deine Zehen. Dann drehe die Hände nach außen und atme langsam aus, während du die Arme  wieder nach unten in ihre Ausgangsposition bringst. Danach sollte deine Lunge ganz leer sein, so dass das nächste Einatmen die Lungen mit der frischen Luft der Natur füllen wird. Mach das dreimal.

Dehnen  – dehne dich intuitiv oder nehme eine einfache Yoga-Pose ein.

Aufmerksames Gehen oder  Langsamkeit mit Pause – Gehe sehr langsam und aufmerksam.  Versuche das Ein- und Ausatmen zu zeitlich aufeinander abzustimmen (3/4, 5/7, etc.) Oder gehe ganz einfach sehr langsam, mache Pausen und nehme die  Natur mit allen Sinnen war. Diese Übung eignet sich wunderbar für Nebelwetter.

Strecken und Gehen – Gehe im Kreis herum und strecke Rücken und Arme dabei. Wenn dies für dich nicht möglich ist, kannst du Qigong, Tai Chi, Yoga, intuitive Bewegung machen.

Arbeit im  Garten – Neige dich zur Erde. Suche dir ein Projekt, bei dem du dich bücken musst und mit dem Boden verbunden bist. Gartenarbeit ist eine wunderbare Arbeit. Es gibt immer was zu tun. Man kann daraus eine Achtsamkeitsübung machen oder in Dankbarkeit an die  Landwirte denken, die unsere Nahrung erschaffen. Arbeite für 20-30 Minuten.

Tatami Zeit – Lege dich mit einer leichten Matte auf die Erde. Öffne deine Sinne und bemerke das Leben um dich herum. Entspanne dich, meditiere, beobachte Insekten, mache ein Nickerchen, lesen eine Zeitschrift, oder mache, was immer du möchtest, wenn du es nur genießt. Gönne dir genügend Zeit, um dein Nervensystem vollständig zu entspannen und herunterzufahren.

Dankbarkeit – Beuge dich  in der Haltung eines Kindes zum Boden,  dessen Kopf die Erde berührt. Entspanne dich dabei und lade die Erde unter dir ein, deinen Körper zu stützen, während du die Schwerkraft spürst.

 

Zum Original-Artikel geht es hier: https://shinrin-yoku-walks.com/ground-yourself-in-nature/

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WALDMEDITATIONEN

Normalerweise dauern die heilenden Waldwanderungen etwa 2 Stunden. Man kann sie in jedem Wald,  an einem See oder ursprünglicher Flusslauf, im Stadtpark oder auf einem Bergpfad durchführen. Fast alle natürlichen Orte lassen sich  in einen »heilenden Waldwanderweg« verwandeln.

Beginne damit, dass du  für 15 Minuten langsam durch die Natur läufst. Die nächsten 20 Minuten verbringst du damit, dich auf einen deiner Sinne zu konzentrieren. Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Berühren.

Dann kannst du den Spaziergang fortsetzen und anhalten, wann immer du einen Ort findest, der dich anspricht. Setz dich in dorthin, beobachte und lerne von der Natur.

Hier sind ein paar Waldmeditationen:

Riechen: Atme den Wald ein. Atme tief ein und genieße den Duft des Waldes. Kannst du den Duft erfassen?

Hören: Höre die Geräusche des Waldes. Zähle, wie viele verschiedene Töne du  hören kannst. Vermagst du die Stille zu hören, die alle Klänge enthält?

Fühlen: Setz dich auf einen Stein mit deinen Füßen fest auf dem Boden. Halte ein Stück des Waldes in den Handflächen – Einen Kiesel / ein Blatt / ein Grashalm. Schließe die Augen und achte darauf, was du fühlst. Verbinde dieses Gefühl mit dem Wald. Verbinde es mit der Erde.

Schmecken: Nimm eine Frucht oder etwas Tee mit auf die Wanderschaft. Iss die Frucht langsam. So langsam, wie du kannst. Stelle dir vor, wie das Sonnenlicht die Pflanze füttert hat und wie die Frucht ein Teil davon wird.

Sehen: Sieh so weit, wie du kannst. Beobachte die Dinge, als ob du sie zum ersten Mal siehst. Beobachte Dinge, als ob du sie zum letzten Mal siehst.

Erkenntnis: Wähle ein Wort aus folgenden Begriffen: Unbeständigkeit, Zusammenhang, Bedeutungslosigkeit. Reflektiere die Bedeutung dieses Wortes, indem du seine Beziehungen in der Natur beobachtest.

Und genieße die Heilung.

Originaltext in englischer Sprache: https://healingforest.org/walks/

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Von der biologischen Vielfalt:

Unser Bundesamt für Naturschutz veröffentlichte folgenden Text:

Lebensgrundlagen sichern: Unternehmerisches Engagement für die biologische Vielfalt
Die Vielfalt der Tier – und Pflanzenarten, ihrer genetischen Grundlagen und ihrer Lebensräume – kurz :  die biologische Vielfalt – ist die Lebensversicherung für heutige und künftige Generationen. Nur durch den Erhalt der biologischen Vielfalt kann die Natur ihre für den Menschen notwendigen Ökosystemleistungen erbringen.Damit sind die Beiträge von Ökosystemen zum menschlichen Wohlergehen gemeint, wie die Bereitstellung von sauberem Wasser, Nahrungsmitteln und Energieträgern oder die Klimaregulierung und Kohlenstoffspeicherung.
Ebenso gehört die Erholungsfunktion der Natur dazu.

Das ganze Schreiben findet man unter http://www.business-and-biodiversity.de/fileadmin/ubi2020/documents/Infobrief/1609_Mustertext_UBi_2020_bf.pdf

Eben jenes Bundesamt ruft auch zu Aktion „Mehr Natur in den deutschen Wald“ auf.
Infos auf: http://biologischevielfalt.bfn.de/

draussen

Blick auf eine Teilfläche der ehemaligen Baumschule Hainholz in Pritzwalk. Wir haben dort „nur so im Vorbeigehen“ mehr als zwnzig verschieden Gehölze gezählt. Es handelt sich dabei u.a. um Linde, Esche, Hainbuche, Hartriegel, Robinie, Kiefer, Deutzie, Birke, Philadelphus, Küstentanne, Erle, Schwarzkiefer, Fichte, Ahorn, Douglasie, Wacholder, Eiche, Lebensbaum und weitere Bäume und Sträucher.
Wenn das keine Vielfalt auf ca. 6 Hektarn ist!

 

 

Winterblues adé

Manchmal hat man sich die ganze Zeit erfolgreich gegen das Durchhängen gewehrt. Aber Ende Januar oder im Februar kann es sein, dass uns der Winterblues doch noch erwischt.
Es reicht uns mit der kalten Jahreszeit.

Wir sind müde, lustlos und könnten ständig etwas Süßes in uns hineinstopfen. Selbst die Sonne, die jetzt schon mal ab und zu scheint, nervt, denn sie blendet uns beim Autofahren. Und überhaupt kann uns gerade niemand etwas recht machen. Mitunter können wir uns selber nicht mehr leiden. Fotos von Sonneninseln und Urlaub unter Palmen machen uns regelrecht traurig. Und wenn im Fernsehen noch ein Drama läuft, dann sind wir restlos am Boden zerstört.

Das ist typisch für den Winterblues!

Da hilft nur ein einziges „Medikament“. Komm nach draußen!

Zieh dich warm an. Vergesse weder Mütze, noch Schal und schon gar nicht die Handschuhe. Du brauchst unbedingt feste und warme Schuhe. Und dann stell dir vor, dass du dich auf eine Mission begibst. Die heißt: Ich suche den Frühling im Winter, den Lichtblick im Nebel, die Hoffnung im Kalten.

So eine Expedition will gut überlegt sein. Sie hat einen Beginn und ein Ende. Der Anfang liegt schon erst einmal bei der warmen Kleidung. Doch bevor du losmarschierst, bereitest du erst einmal dein Heimkommen vor. Du kochst Tee oder Kaffee und füllst ihn in eine Thermoskanne. Du deckst den Tisch für dich, so als wärest du ein lang erwarteter Gast. Stell Kuchen hin oder bereite dir ein anderes Essen vor. (Kannst du dich an die Fernsehwerbung erinnern, bei der die Familie aus dem Schmuddelwetter nach Hause kommt und volle Begeisterung über die Pizza herfällt?) Schaffe dir einfach eine Wohlfühl-Stimmung für deine Heimkehr.

Und dann mach dich auf den Weg. Am besten ist es natürlich, wenn du in den Wald gehen kannst. Aber ein Park oder irgendeine Grünanlage tut es auch. Und vergiss deine Mission nicht.

  • Schau dir die Knospen an den Zweigen der Bäume an. Sind sie dick und rund?
  • Lausche auf die Vögel. Singen sie?
  • Ist da ein Teich mit Enten? Was machen die?
  • Sind die Eichhörnchen unterwegs? Siehst du andere Tiere?
  • Begegnest du Menschen. Wie sind die denn so drauf?
  • Was hörst du? Wie reicht es? Was schmeckst du auf der Zunge?
  • Ist alles Grau oder gibt es irgendwo einen Farbkleks?
  • Scheint die Sonne? Ist es neblig? (Hast du mal beachtet wie der Nebel die Geräusche verzerrt?)

Bemerke alles, was dich an Aufbruch, Hoffnung und Freude erinnert. Vrgesse aber auch die Schönheit nicht, die der Winter ans Tageslicht holt. Sammle diese Eindrücke für dich in deinem „Expeditionsrucksack.“ Und wenn du denkst, dass du genug hast (und vielleicht nun doch etwas frierst), dann mache dich auf den Heimweg.

Was glaubst du, was dich da erwartet?
Ein gedeckter Tisch! Ein warmes Getränk! Und etwas Leckeres zum Essen!

Mach es dir gemütlich und erinnere dich an deine Entdeckungen.

  • Bei Schnee und Eis hast du vielleicht solche Bilder gesehen:
  • Manchmal fällt dir etwas auf, an dem du vorher achtlos vorüber gegangen bist (Hier war aber jemand fleißig!):

fleissig

  • Wenn du besonderes Glück hast, dann triffst du einen Winterblüher (Die Zaubernuss):

zaubernuss

War das nicht toll? Du hast allen Grund dich jetzt richtig gut zu fühlen.