Qigong, Geomantie & Natur

Komm nach draußen …
ist einerseits die Aufforderung raus in die Natur zu kommen. Aber das ist noch längst nicht alles! Komm aus Dir heraus! Zeige Dich! Trau Dich! Versteck Dich nicht und stehe zu den Begabungen und den Wünschen in Deinem Inneren. Werde groß, nimm Dir Raum.
KOMM NACH DRAUSSEN!

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Tag 10 – was auch immer

Wahrscheinlich hast du dich gewundert. Das ganze Projekt heißt 10-Tage-Natur-Challenge und die Aufgaben bestanden darin etwas zu essen, zu riechen, zu ertasten und dergleichen. Eventuell hast du erwartet, dass es sich hier um „durch den Schlamm waten“, „auf Bäume klettern“ und vielleicht auch um „Käfer essen“ geht. Natürlich sind das alles Sachen, die unmittelbar mit der Natur zusammenhängen. Jedoch bin ich kein Survival-Trainer, und obwohl ich das Thema spannend finde, war das nicht mein Anliegen.

Mein Blog trägt den Titel „Komm nach draußen“. Das ist selbstverständlich eine Aufforderung sich in die Natur zu begeben. Aber ich will damit auch noch etwas anderes ausdrücken.

„Komm nach draußen“ bedeutet auch, aus dir herauszukommen.

Wie ich das meine?

Unser tägliches Einerlei hält uns oft wie in einem Kokon gefangen. Wir haben tausend Sachen zu erledigen, unzählige Informationen stürmen auf uns ein und unsere Zeit reicht fast nie aus, um Dinge zu tun, die nichts mit dem Alltag zu tun haben.

Da bleiben das RIECHEN (der sanften Düfte), HÖREN (der leisen Töne), SEHEN (der kleinen Dinge), SCHMECKEN (der einzelnen Aromen) und das FÜHLEN (der Unterschiede) oft auf der Strecke.

Darum habe ich dir diese Aufgaben gestellt. Du solltest „heraus“ aus dir und deinem Tagesgeschäft kommen. Nur so bist du in der Lage, die Natur im Inneren und Äußeren zu ausmachen.

Dafür gibt es jetzt eine große Abschlussübung.

Gehe oder fahre am Wochenende hinaus in den Wald. (Notfalls tut es ein Park auch – aber Wald wäre einfach schöner!) Nimm dir Zeit – mindestens ein bis zwei Stunden.

Und nun versuche, alle Aufgaben der Challenge möglichst noch einmal nachzuvollziehen. Mische sie untereinander. Halte dich nicht an meine Vorgaben. Verändere sie. Lass dich von ihnen inspirieren. Oder halte dich daran … wie auch immer.

  • Laufe barfuß. Fühle die Erde. Sieh dir den Boden genauer an. Schau, was es zu entdecken gibt.
  • Suche nach einem Bach, einem See, einer Pfütze. Werfe etwas hinein, lass etwas schwimmen. Rieche das Wasser. Tauche deine Hände hinein. Spüre es.
  • Wende dein Gesicht der Sonne zu (Mache bitte kein Feuer im Wald, wir begnügen uns mit dem Himmelsfeuer.) Fühle, welche unterschiedlichen Empfindungen ihre Strahlen auf der nackten Haut und dem von der Kleidung bedeckten Körper hinterlassen.
  • Atme tief ein. Fülle deine Lungen mit frischer Luft. Rieche sie. Schmecke sie auf der Zunge.
  • Tauche deine Nase in Blumen und die Blüten von Sträuchern, die am Wegesrand stehen.
  • Schließe die Augen bei diesen Versuchen.
  • Wenn du dich traust, dann berühre eine Brennnessel.
  • Geh etwas abseits vom Wege und beiße in das Blatt eines Löwenzahns (bitter!) oder eines Spitzwegerichs. Lutsche die Blüte einer Taubnessel. Koste Vogelmiere. (Vorausgesetzt du kennst alle diese Pflanzen)
  • Wenn du nicht hineinbeißen magst, dann zerreibe die Blätter zwischen den Fingern. Betrachte des Saft. Rieche daran.
  • Sieh dir einen Baum genau an. Seine Blätter, seine Rinde. Streichle ihn. Umarme ihn. Leg deine Stirn an seinen Stamm, dann deine Wange.
  • Mache ähnliches mit einem Stein.
  • Probiere eigene Sachen aus, bei denen du mindesten zwei oder drei deiner Sinne benutzen musst. Was auch immer …

Sei eins mit allem. Sei glücklich.

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Tag 9 – Sehen

Das wird heute ein ganz kurzer Beitrag, mit einer (vielleicht) längeren Aufgabe.

Wir, die wir unsere Augen benutzen, können niemals ermessen, wie es ist, ohne Augenlicht zu sein.

Denkt einmal drüber nach, was wir alles nicht so machen könnten, wie wir es gewohnt sind:

Lesen, Fernsehen, am Computer sitzen, einfach so spazieren gehen, Kinovorstellungen besuchen und, und und…

Wir könnten nicht mehr in der Mimik unseres Gegenübres lesen. Wir würden schöne Dinge nicht erkennen. Landschaften, Gemälde, Supermodels …

Wie flirtet man, wenn man nichts sehen kann?

Natürlich kennen wird den Spruch: Die Augen sind der Spiegel der Seele. Was aber …

Natürlich lautet die heutige Aufgabe „sich die Augen zu verbinden“. Stelle dir einen Wecker oder Timer auf eine halbe Stunde ein. Das kann ganz schön lang werden. Während dieser Zeit versuchst du dich, ohne dass du SEHEN kannst, durch dein Leben zu bewegen. (Schlafen zählt nicht!)

Sei vorsichtig!

Neuruppin – Tempelgarten: Ein Plan der Anlage für Leute, die nicht SEHEN können.

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Tag 8 – Riechen

Auch heute bleibe ich bei meinem gestrigen Motto, dass ich nicht immer alles selber machen muss.

Es gibt schon eine tolle Zusammenfassung zum Thema RIECHEN

Bedeutungen:

  •     [1] transitiv: den Geruch von etwas mit der Nase wahrnehmen
  •     [2] intransitiv: Duftstoffe in die Umgebungsluft abgeben
  •     [3] intransitiv: unangenehmen Geruch verbreiten

Herkunft:

Das mittelhochdeutsche riechen und das althochdeutsche rioh(h)an lassen sich von einem gemeingermanischen starken Verb *reuk-a- mit der Bedeutung „(rauchen, dampfen)“ ableiten. Die Bedeutung [2] „(einen Geruch verbreiten)“ ist also die ältere. Die Lesart der aktiven Sinneswahrnehmung ist im Deutschen erst seit dem Mittelhochdeutschen belegt. Verwandt mit: reek → en(altenglisch re<o>can, Prät.: reac, Partizip II: gereocen; aber die Konjugation wurde geweicht im 11. Jahrhundert), niederländisch rieken, verwandt mit *raukiz (Siehe auch Rauch), im etwa 9. Jahrhundert belegt.[1] [2]

mittelhochdeutsch riechen, althochdeutsch riohhan, ursprünglich = rauchen, dunsten [3]

Synonyme:

  • [1] einen Geruch wahrnehmen, schnuppern, schnüffeln,
  • Jägersprache: wittern
  • [2] einen Geruch ausströmen/verbreiten, einen Wohlgeruch ausströmen
  • modern: duften (modern kommt hier von MODE, nicht von verfaulen, so wie ich es erst interpretiert und mich gewundert habe)
  • [3] abwertend: die Luft verpesten, stinken, von üblem Geruch sein, schlecht riechen

Unterbegriffe:

anriechen, beriechen, erriechen, gerochen, Geruch, hereinriechen, hineinriechen, reinriechen

Beispiele:

  •  [1] Mit meinem Schnupfen rieche ich überhaupt nichts.
  •  [1] „Da wird dann an jeder einzelnen geschnüffelt und gerochen – und auch wenn sonst nichts gefunden wird, eine Palette Teelichte und das eine oder andere Gebinde Duftkerzen wird garantiert mitgenommen.“[4]
  •  [1] Verlass dich drauf, das riecht quasi nach einer Tasse Kaffe, wenn sie wieder rein kommt, wird sie uns fragen, ob wir eine wollen, warte nur ab!
  •  [2] Sie roch viel zu stark nach Parfüm.
  •  [3] Der Fisch ist nicht mehr frisch. Er riecht schon.
  •  [3] Hier riecht es schlecht.

Redewendungen:

  •  [1] jemanden nicht riechen können, etwas nicht riechen können – jemanden, etwas nicht mögen
  •  Lunte riechen

Charakteristische Wortkombinationen:

  • [1] daran riechen
  • nach Verrat riechen, nach einer Belohnung riechen, das riecht nach einer Tasse Kaffee
  • [2] ekelhaft, frisch, gut, komisch, modrig, muffig, scharf, süßlich, unangenehm riechen
  • [2] nach Alkohol, Ausdünstungen, Braten, Parfüm, Rauch, Schweiß, Speck riechen

Quelle: https://de.wiktionary.org/wiki/riechen

Dann wollen wir mal „unsere Nase in etwas stecken“!

Stadt- und Landbewohner haben heute ebenfalls gleiche Bedingungen.

Teil 1.

Sucht euch drei verschiedene Dinge, von denen ihr unterschiedliche Gerüche erwartet. Das können Blumen, Lebensmittel, Kosmetika oder „was auch immer“ sein.

  • Was riecht ihr?
  •  Ist es angenehm oder unangenehm?
  •  Würdet ihr es auch mit geschlossenen Augen erkennen?
  •  Verknüpft  ihr eine bestimmte Erinnerung mit diesem Geruch?

Bei meinen Urgroßeltern lag neben dem Waschbecken immer ein Stück Rosenseife. Das roch ziemlich stark. Im Laufe der Jahre hatte ich diesen Duft fast vergessen. Bis ich vor einiger Zeit auf der Toilette einer Gaststätte genau diesen Geruch in der Nase hatte. Ich wusste sofort wieder, wo ich den „hinstecken sollte.“

Teil 2

Schneidet euch unterschiedliches Obst, verschiedene Brotsorten oder „was auch immer“ in gleich große Teile. Es reichen 3 Sorten mit jeweils einen Stück. Dort steckt ihr jeweils eine Kuchengabel oder einen Happenspieß hinein. Es geht darum, dass ihr nicht ertasten könnt, was ihr euch gleich in den Mund stecken sollt. Dann schließt ihr die Augen und haltet auch außerdem noch die Nase zu.

Esst jetzt eure vorbereiteten Probestückchen. Könnt ihr sie ohne vorhandenen Geruchssinn unterscheiden?

Macht die Gegenprobe mit freier Nase und geschlossenen Augen.

Teil 3

Was ist euer Lieblingsduft?

Welcher Geruch bereitet euch Übelkeit?

Wen aus eurer Bekanntschaft könnt ihr „nicht riechen“? Habt ihr eine Ahnung woran das liegen könnte?

 

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Tag 7 – Fühlen

Ich muss nicht immer das Rad neu erfinden, darum habe ich es mir zum Anfang leicht gemacht: Wenn wir google zum Thema FÜHLEN befragen, dann erhalten wir u.a. folgende Antwort:

Bedeutungen:

  • [1] körperlich: per Tastsinn beziehungsweise allgemein über die Haut wahrnehmen oder erkunden
  •  [2] gefühlsmäßig: sich selbst in einem bestimmten Zustand wahrnehmen
  •   [3] von sich selbst ein gewisses Bild haben

Herkunft:

  •     weiter als althochdeutsch fuolen mit der vermutlichen Bedeutung tasten nicht geklärt (erspüren hat heute noch die Bedeutung von ertasten), mittelhochdeutsch dann vüelen[1][2]

Sinnverwandte Wörter:

  •     [1] abtasten, berühren, betasten, erspüren, ertasten, spüren, tasten, verspüren
  •     [2] empfinden

Oberbegriffe:

[1–3] wahrnehmen

Unterbegriffe:

anfühlen, befühlen, erfühlen, hinfühlen, mitfühlen, nachfühlen, vorfühlen, wohlfühlen

Beispiele:

  •     [1] Er bekam den Stock zu fühlen.
  •     [1] Er fühlt sein Herz bis zum Hals schlagen.
  •     [1] Sie fühlte die Rippen des Hundes durch das struppige Fell.
  •     [2] Ich fühl mich irre gut.
  •     [2] Ich fühle mich heute nicht imstande, zur Arbeit zu gehen.
  •     [2] Inge fühlte Angst aufkommen, wenn sie daran dachte, wie das Ganze ausgehen könnte.
  •     [3] Er fühlte sich als der Betrogene.
  •     [3] Ich fühle mich durch die vielen Anrufe bedroht.

Quelle: https://de.wiktionary.org/wiki/f%C3%BChlen

Spannend oder? Alle drei Varianten [1–3] beziehen sich darauf, wie wir etwas wahrnehmen. Die Aufgabe zum heutigen Thema wird zumindest auch mehr als einen Aspekt berühren[1–2].

Stadt- und Landbewohner haben wieder einmal gleiche Bedingungen.

Teil 1.

Sucht euch drei verschiedene Dinge mit möglichst unterschiedlichen Oberflächen. Schließt die Augen für etwa eine Minute und tastet sie ab. (Greift danach. Im Wort begreifen, steckt GREIFEN drin. Daher wollen die Kinder und auch viele Erwachsene unbekannte Dinge gern in die Hand nehmen.)

  •      Was spürt ihr?
  •     Ist es hart, weich oder irgendwie anders?
  •     Ist es angenehm oder unangenehm?
  •     Kann man eine Struktur ertasten? Ist es glatt? Rauh? Uneben?
  •     Würdet ihr es auch im Dunkeln erkennen?
  •     Nehmt den Handrücken, denn Ellbogen, einen Fuß. Legt es euch (wenn möglich) auf den Bauch oder auf den Rücken. Fühlt es sich anders an? Spürt ihr es hinterher immer noch?

Ich habe mir einmal ein Entenküken, das aus dem Nest gefallen und schon halb erfroren war „unter das Hemd gesteckt“, um es zu wärmen. Lange nachdem es schon wieder quitschvergnügt bei seiner Mutter war, habe ich noch immer die kalten Entenfüße auf meiner Haut gespürt.

Teil 2

Denkt an einen Ort (besser wäre es natürlich wenn ihr dort hingehen könntet)

  1. an dem ihr euch besonders wohlfühlt
  2. an dem ihr euch gar nicht wohlfühlt

Was für Empfindungen spürt ihr? (Ich frage jetzt nicht, wo ihr lieber sein wollt).
Woran könnte das liegen?

Und nun eine ganz abwegige Frage für Stadtmenschen? Habt ihr schon mal ein Huhn gestreichelt?

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Tag 6 – Hören

Ich glaube, das ist die richtige Montagsaufgabe. Die ersten 24 Stunden der Woche gehören wahrlich nicht zu den Lieblings-Tagen der meisten Menschen.

Darum will ich euch nicht stressen, sondern eher eine entspannende Herausforderung stellen.

Die kann ausnahmsweise auch mal von Stadt- und Landbewohnern gleichermaßen ausgeführt werden. (Dafür gibt es auch zwei Teile)

Teil 1.
Sucht euch drei Orte mit verschiedenen Geräuschpegeln. Schließt die Augen für etwa eine Minute und lauscht.

  • Was hört ihr?
  • Ist es laut oder leise?
  • Ist es angenehm oder unangenehm?
  • Sind es einzelne Töne, die man klar unterscheiden kann oder verschwimmen sie?
  • Könnt ihr zuordnen, was ihr hört oder ist euch das Geräusch fremd? (Was könnte es denn sein?)

Teil 2

  • Was bedeutet Stille für euch?
  • Nervt sie oder ist sie angenehm?
  • Sehnt ihr euch danach oder könnt ihr sie nicht ertragen?
  • Wo würdet ihr die absolute Stille suchen?
  • Was bedeutet Lärm für euch?
  • Welchen mögt ihr und welche Art findet ihr furchtbar?
  • Wo trifft man auf diese Geräuschkulissen?
  • Was ist euer Lieblingsgeräusch? (Musik, Meeresrauschen, Vogelgezwitscher …)
  • Wann habt ihr es zum letzten Mal gehört?

Und weil der heutige Beitrag so kurz ist gibt es noch ein Haiku:

Ein uralter Weiher
Vom Sprung eines Frosches
Ein kleiner Laut

Bashô (1643 – 1694), eigentlich Matsuo Munefusa, japanischer Dichter

Haiku sagt euch nichts? Dann schaut mal hier: http://deutschehaikugesellschaft.de/haikulexikon/grundbegriffe/

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Tag 5 –Schmecken

Heute kommen wir zu den Sinneseindrücken.

Nein, ich fange nicht mit dem SEHEN an, wie man es allgemein handhabt. Weil das Wochenende naht (an dem wir eine Pause machen) fand ich SCHMECKEN viel passender.

Unsere heutige Aufgabe müssen wir leider mal wieder in Stadt und Land unterteilen.

Für alle, die Zugang zu „sauberen“ Grünflächen haben kommt folgender Auftrag:

Sammelt bitte jeweils ein Blatt von folgenden Kräutern. (Das müssen nicht alle sein, aber vielleicht drei davon)

Vogelmiere

Löwenzahn (möglichst kleine, also junge Blätter)

Giersch (möglichst kleine, also junge Blätter)

Sauerampfer

Weiße Taubnessel (die Blüten davon)

Gänseblümchen (Blüten)

Dann setzt ihr euch in Ruhe hin und kostet davon. (Bei der Taubnessel werden die Blüten ausgesaugt) Lasst euch Zeit, kaut sorgsam und achtet auf den Geschmack. Ist er süß? Bitter (kann beim Löwenzahn schnell vorkommen)? Sauer (sollte beim Sauerampfer passieren)? Zwischen den einzelnen Kräutern macht es Sinn etwas Brot zu kauen oder einen Schluck Wasser zu trinken.

Und die Stadtleute? Ich bin kein Freund davon „sein Essen“ in überlaufenen Stadtparks zu sammeln. Geht also in den Supermarkt und kauft euch möglichst mehrere Früchte oder Gemüse, die ihr sonst nicht oder nur sehr selten esst.

Dann setzt ihr euch in Ruhe hin und kostet davon. Lasst euch Zeit, kaut sorgsam und achtet auf den Geschmack. Sauer? Süß? Bitter? Undefinierbar? Zwischen den einzelnen Sorten macht es Sinn etwas Brot zu kauen oder einen Schluck Wasser zu trinken.

Noch ein Tipp zum Kauen:

Die Empfehlung in der einschlägigen Literatur lautet jeden Bissen 30-mal zu kauen. Probiert das doch einmal mit verschiedenen Speisen aus und beobachtet wie sich der Geschmack verändert.

Und jetzt: Lasst es euch SCHMECKEN.

P.S. Lest euch doch mal die Artikel zu den oben genannten Kräutern durch. Ihr werdet erstaunt sein, was Mutter Natur so alles kann.

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Die Melde, oft auch Gänsefuß genannt, ist ebenfalls essbar. Hier eine Kreuzung aus roter Gemüsemelde und grüner „Wild-„Melde. Die hat sich ganz allein in meinem Garten „gezüchtet“.