Winterblues adé

Manchmal hat man sich die ganze Zeit erfolgreich gegen das Durchhängen gewehrt. Aber Ende Januar oder im Februar kann es sein, dass uns der Winterblues doch noch erwischt.
Es reicht uns mit der kalten Jahreszeit.

Wir sind müde, lustlos und könnten ständig etwas Süßes in uns hineinstopfen. Selbst die Sonne, die jetzt schon mal ab und zu scheint, nervt, denn sie blendet uns beim Autofahren. Und überhaupt kann uns gerade niemand etwas recht machen. Mitunter können wir uns selber nicht mehr leiden. Fotos von Sonneninseln und Urlaub unter Palmen machen uns regelrecht traurig. Und wenn im Fernsehen noch ein Drama läuft, dann sind wir restlos am Boden zerstört.

Das ist typisch für den Winterblues!

Da hilft nur ein einziges „Medikament“. Komm nach draußen!

Zieh dich warm an. Vergesse weder Mütze, noch Schal und schon gar nicht die Handschuhe. Du brauchst unbedingt feste und warme Schuhe. Und dann stell dir vor, dass du dich auf eine Mission begibst. Die heißt: Ich suche den Frühling im Winter, den Lichtblick im Nebel, die Hoffnung im Kalten.

So eine Expedition will gut überlegt sein. Sie hat einen Beginn und ein Ende. Der Anfang liegt schon erst einmal bei der warmen Kleidung. Doch bevor du losmarschierst, bereitest du erst einmal dein Heimkommen vor. Du kochst Tee oder Kaffee und füllst ihn in eine Thermoskanne. Du deckst den Tisch für dich, so als wärest du ein lang erwarteter Gast. Stell Kuchen hin oder bereite dir ein anderes Essen vor. (Kannst du dich an die Fernsehwerbung erinnern, bei der die Familie aus dem Schmuddelwetter nach Hause kommt und volle Begeisterung über die Pizza herfällt?) Schaffe dir einfach eine Wohlfühl-Stimmung für deine Heimkehr.

Und dann mach dich auf den Weg. Am besten ist es natürlich, wenn du in den Wald gehen kannst. Aber ein Park oder irgendeine Grünanlage tut es auch. Und vergiss deine Mission nicht.

  • Schau dir die Knospen an den Zweigen der Bäume an. Sind sie dick und rund?
  • Lausche auf die Vögel. Singen sie?
  • Ist da ein Teich mit Enten? Was machen die?
  • Sind die Eichhörnchen unterwegs? Siehst du andere Tiere?
  • Begegnest du Menschen. Wie sind die denn so drauf?
  • Was hörst du? Wie reicht es? Was schmeckst du auf der Zunge?
  • Ist alles Grau oder gibt es irgendwo einen Farbkleks?
  • Scheint die Sonne? Ist es neblig? (Hast du mal beachtet wie der Nebel die Geräusche verzerrt?)

Bemerke alles, was dich an Aufbruch, Hoffnung und Freude erinnert. Vrgesse aber auch die Schönheit nicht, die der Winter ans Tageslicht holt. Sammle diese Eindrücke für dich in deinem „Expeditionsrucksack.“ Und wenn du denkst, dass du genug hast (und vielleicht nun doch etwas frierst), dann mache dich auf den Heimweg.

Was glaubst du, was dich da erwartet?
Ein gedeckter Tisch! Ein warmes Getränk! Und etwas Leckeres zum Essen!

Mach es dir gemütlich und erinnere dich an deine Entdeckungen.

  • Bei Schnee und Eis hast du vielleicht solche Bilder gesehen:
  • Manchmal fällt dir etwas auf, an dem du vorher achtlos vorüber gegangen bist (Hier war aber jemand fleißig!):

fleissig

  • Wenn du besonderes Glück hast, dann triffst du einen Winterblüher (Die Zaubernuss):

zaubernuss

War das nicht toll? Du hast allen Grund dich jetzt richtig gut zu fühlen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s