Machen wir uns doch mal schmutzig

Praktisch alle Tiere in der Natur essen vom Boden und nehmen Erde, Schlamm oder Lehm auf. Auch unsere Ahnen haben viel „Dreck“ gegessen. Ein Grund dafür ist der, dass sie in harten Zeiten oft leicht giftige Pflanzen als Ernährung verwenden mussten. Ton kann Toxine binden und ermöglicht, dass sie durch den Dickdarm und die Nieren ausgeschieden werden. Der Ton bildet eine Art Netz, in dem sich die Toxine ansammeln.

Außerdem ermöglichte das Essen von Schmutz unseren Vorfahren einen Zugang zu vorteilhaften bodenbasierten Mikroorganismen. Ein durchschnittlicher Mensch besteht aus etwa 39 Billionen Bakterien und anderen Mikroben und 30 Billionen menschlichen Zellen. Die Anzahl der Bakterien variiert stark unter den einzelnen Individuen und kann bis 50 Billionen betragen. Von Geburt an sind diese Mikroorganismen so persönlich wie ein Fingerabdruck. Sie sind lebensnotwendig für uns und existieren auf unserer Haut und auf der Schleimhaut. Trotz ihrer enormen Anzahl hat man geschätzt, dass unsere körpereigenen Mikroben nur etwa 1,5 Kilogramm Gewicht haben. Sie kämpfen gegen krankheitsverursachende Bakterien und regulieren viele Körperfunktionen. Die Ungleichgewichte in der ursprünglichen Flora werden z.B. mit Fettleibigkeit, dem Risiko von Diabetes und Krebs in Zusammenhang gebracht.

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Übermäßige Hygiene zerstört Gesundheit

Dank unserer modernen Hygiene haben wir jetzt weniger Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Aber das ist ein zweischneidiges Schwert und zu viel von einer guten Sache kann Probleme verursachen. Es heißt, dass unser ständiges Reinigen, Desinfizieren und Sterilisieren mehr schadet als nützt.

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Studien haben gezeigt, dass unsere Abneigung gegen Schmutz und der weit verbreiteten Einsatz von Desinfektionsmitteln die Bildung von gesunden Darmbakterien verhindert. Es gibt sogar wissenschaftliche Beweise, dass Reinigung-Sprays bei einer Anwendung von 4 mal pro Woche oder auch Luft-Erfrischer-Sprays Asthma verursachen und verstärken können. Das ist ziemlich bedenklich, oder?

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zum vollständigen Artikel (leider nur auf Englisch)

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