Zum Umgang mit Stress

Originalartikel in Englisch auf: https://healingforest.org/2017/11/23/handling-stress-storms-in-life/

Dein Herz klopft, die Handflächen sind verschwitzt und dein Gehirn ist ein brennendes Auto, das ohne Bremsen bergab fährt. Dies ist dann eine Erfahrung einer Belastungsreaktion der Kategorie 5.

Während solche schweren Stresssituationen eher selten sind, erleben wir in unserem täglichen Leben in regelmäßigen Abständen leichte Stressanfälle. Stress ist das allgegenwärtige Übel unserer modernen Zeit. Ganz gleich, ob es sich um Einzelpersonen oder Studenten handelt, eine große Anzahl von Menschen wird regelmäßig mit Stress konfrontiert. Und immer häufiger taucht das gefürchtete Wort Burnout auf.

Die WHO hat Stress weltweit zu einer Epidemie erklärt. Es ist unter anderem auch ein Auslöser für viele der gegenwärtigen Haupttodesursachen. Er führt zu Angstzuständen und beeinflusst unseren Blutdruck sowie unsere Herzgesundheit. Stress führt außerdem meist zu schlechtem Schlaf, was sich verheerend auf unsere geistige und körperliche Gesundheit auswirkt.

Der Wald kann eine wichtige Rolle bei der Überwindung von Stress spielen.

Richard Mitchell, ein britischer Wissenschaftler, führte eine Studie durch und fand weniger Krankheitsfälle bei Menschen, die in der Nähe von Parks oder offenen Grünflächen lebten. Seine Studien zeigten auch, dass Patienten in Räumen ohne Fenster oder mit unattraktiven Ansichten länger brauchen, um sich zu erholen, im Vergleich zu denen, die Bäume und Gras aus ihren Krankenhausfenstern sehen konnten. In ähnlicher Weise erzielten Klassenzimmer mit Fenstern eine bessere Leistung von Schülern und geringere Vorkommnisse von gewalttätigem Verhalten.

Er und andere Forscher fanden heraus, dass Stressabbau in erster Linie durch die Natur erfolgt.

Einer der fundamentalen Gründe für mentale Müdigkeit und Stress ist, wenn wir nicht in der Lage sind, unser Gedankenkarussell zu stoppen. Wie kann uns die Natur dabei helfen? Die Antwort liegt bei unseren Sinnen.

Unser Hörsinn arbeitet meist auf unbewusster Ebene. Auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, verarbeitet unser Gehirn die Geräusche in unserer Umgebung – sei es die Lärmbelästigung der Stadt oder das Lied des Waldes.

Unser visueller Sinn ist der stärkste Sinn. Wir werden von der Qualität des Lichts, seiner Farbe und der Quelle, aus der es stammt, beeinflusst. Das wirkt sowohl auf unsere Stimmung als auch auf unser Energieniveau. Die Farben der Natur beruhigen unseren Geist und das Spiel des Lichts im Wald hilft, unser Denkmuster zu brechen.

Forscher, die mit Hilfe der MRT die Gehirnaktivität untersuchten, stellten fest, dass Menschen, die sich in der Natur aufhielten, die Aktivität der Amygdala – einem Teil des Gehirns, der für die Angst- und Angstverarbeitung verantwortlich ist – reduziert hatten.

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douglasie

 

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